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Über mich

Was mache ich?

Ich beschäftige mich derzeit primär mit der .NET-Software-Entwicklung unter Verwendung von C#, fokussiert auf die Möglichkeiten und Einsatzbereiche der Microsoft-Cloud (Office365, AAD, Microsoft Graph, Microsoft Azure) sowohl im Zusammenhang mit dem Windows .NET-Framework als auch dem plattformübergreifenden .NET Core und der neuen Standard-API .NETStandard.

Als Entwicklungswerkzeug verwende ich normalerweise Visual Studio 2015, für kleinere Libraries oft auch Visual Studio Code, das ich gerade im Zusammenhang mit TDD aufgrund seiner Schlankheit, Geschwindigkeit, Plattformunabhängigkeit und Flexibilität zu schätzen gelernt habe.

Im EDV-Umfeld liegt mein Fokus ebenfalls auf der Microsoft-Cloud. Ich konnte bereits einige Erfahrungen bei der Migration von SBS 2003/SBS 2011 auf Office365 sammeln.
Für die NMS Mattighofen habe ich z. B. die Education-Variante von Office365 etabliert.
Alle Lehrer und Schüler haben ein Office365 Konto und ein Konto im lokalen AD welches mit dem Office365-Konto vollautomatisiert synchronisiert wird.

Was habe ich bisher gemacht?

Meinen ersten Kontakt mit der Programmierung hatte ich mit einem Commodore VC-20 im Jahre 1982.
Auf diesen Geräten war Basic die Standard-Programmiersprache und somit auch meine Einstiegssprache.

Die nächste Programmiersprache (soweit man das so bezeichnen kann) war Assembler des 6510 Prozessors des Commodore C64.

Kurz darauf hatte ich Gelegenheit die Programmiersprache COBOL kennenzulernen, mit der ich einige Business-Anwendungen für IBM PCs programmierte.

Etwas unzufrieden mit den Möglichkeiten von COBOL stieß ich etwa 1985 bei der Suche nach einer besseren Alternative auf Turbo-Pascal.
Leider musste ich feststellen, dass Turbo-Pascal zwar mehr Möglichkeiten bot, jedoch gerade bei datenintensiven Anwendungen an den Komfort von COBOL nicht herankam.

1986 zeigte mir ein Bekannter ein Entwicklungssystem namens MAGIC-II.
Dieses Tool war ganz anders als das, was ich bisher kannte. Man konnte in kürzester Zeit stabile und leistungsfähige Businessanwendungen entwickeln.
Ich schreibe hier bewusst „entwickeln“, denn mit einer herkömmlichen Programmiersprache hat dieses RAD-System (Rapid Application Development) wenig gemeinsam. Ein Programm bestand aus verschiedenen Tabellen die miteinander verknüpft die Struktur und den Ablauf festlegten. Um den Datenbankzugriff brauchte man sich nicht zu kümmern, man definierte lediglich die Datenstruktur (auch in Tabellen), alles andere übernahm MAGIC-II und die verwendete Datenbank-Engine BTrieve. Auch um den Zugriff von mehreren Clients im Netzwerk brauchte man sich nicht großartig kümmern.
Dieses System sollte mich etwa 9 Jahre begleiten. Ich entwickelte damit einige Businessanwendungen, darunter zwei Warenwirtschaftssysteme, eine Finanzbuchhaltung und diverse andere.
Etwa 1988 wurde der damalige Distributor von MAGIC II, die Fa. M-Computer in Wien auf mich aufmerksam. Dort arbeitete ich als Angestellter primär an der Apothekensoftware ApoSys. Die Fa. M-Computer übernahm auch meine eigene Finanzbuchhaltung welche ich im Rahmen meiner Tätigkeit um diverse Module wie Kostenrechnung etc. erweiterte.
In weiterer Folge hielt ich auch die Schulungen bei den Kursen der Fa. M-Computer ab und übernahm den Support von MAGIC-II Entwicklern in Österreich.
Dort kam ich zum ersten mal mit anderen Betriebssystemen als Dos/Windows in Berührung, wie z. B. HP-Unix, VMS (DEC MicroVax), u. ä.
Aufgrund privater Probleme musste ich leider nach ca. 5 Jahren die Zusammenarbeit mit der Fa. M-Computer beenden.

Ich investierte wieder mehr Zeit in meine eigenen Anwendungen und arbeitete in Teilzeit an einem ERP-System bei der Fa. Maraton, welches u. a. Produktionssteuerung mit Stücklisten, Auftragsabwicklung, Provisionsabrechnung u.v.m beinhaltete.

Inzwischen wurde Windows immer populärer, MAGIC-II lief 1995 immer noch nur unter MS-DOS und es war kurzfristig keine grafische Entwicklungsumgebung in Sicht. In der Zwischenzeit nutzte ich als Alternative für grafische Anwendungen MS-Access, mit dem ich u. a. ein Zimmerreservierungssystem für ein Hotel programmierte.
Sowohl MAGIC II als auch Access hatten zu diesem Zeitpunkt einen gravierenden Nachteil. Jede Änderungen an der Datenbank zog bei der Installation beim Kunden einen erheblichen Aufwand mit sich, damit Datenbank und Code wieder synchron waren. Bei beiden Systemen gab es keine einfache Möglichkeit, dies zu automatisieren.

1995 erschien ein neuer Stern am Entwicklerhimmel: Delphi
Mit diesem System konnte man grafische Oberflächen so einfach wie in Magic II unter DOS und Access unter Windows erstellen, hatte aber die volle Kontrolle, eine Datenbankunterstützung (Paradox) war auch dabei. Noch dazu basiert Delphi auf Pascal, somit hatte ich mich aufgrund meiner Turbo-Pascal Kenntnisse schnell zurechtgefunden. Ich programmierte alle meine noch aktiven Anwendungen von MAGIC II und Access auf Delphi neu, entwickelte dabei ein eigenes Datenbank-Updatesystem, welches mir erlaubte vollautomatisiert und ohne mein Zutun die bestehende Datenbank auf die aktuelle Programmversion anzupassen. Für das Reporting gab es verschiedene Drittanbieter, welche bis zum Enduser-Reportdesigner alle Wünsche erfüllten.

Parallel dazu betreute und erweiterte ich als Freelancer im Auftrag der Fa. G&G Research in Wien noch einige Tage in der Woche eine sehr umfangreiche ERP-Anwendung der Fa. MAPLAN in Ternitz und Schwerin, welche von der Materialdisposition über Produktionsabwicklung, versionierte Stücklisten, Lagerprognosen unter Berücksichtigung des Lager-, Bestell-, Auftrags- und Produktionsbestandes, Zeiterfassung und Stundenabrechnung, Angebot bis Rechnungslegung, Einkauf und Bestellabwicklung alles abdeckte, was ein großes Unternehmen benötigt. Manche der dort verwendeten Konzepte nutze ich auch heute noch in meinen Anwendungen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Fa. G&G Research entwickelte ich außerdem für die Akademie für Arbeitsmedizin (AAM) in Klosterneuburg ein Seminarverwaltungssytem in Delphi mit umfangreich konfigurierbaren Schnittstellen zu Microsoft Word.

Kurz vor der Jahrtausendwende erweiterte ich meine Freelancer-Tätigkeit um einen weiteren Kunden. Ich entwickelte einige Jahre mit Delphi im Team mit 3-4 anderen Entwicklern bei der Fa. Rogler Software ein Auftragskalkulationssystem (technoLOGIC™) für Druckereien (Bogen- und Drucknutzenberechnung, Weiterverarbeitungsschritte, etc.) sowie die erste Delphi-Version des grafischen Produktionsplanungssystem technoPLAN(© by Rogler-Software).

Seit 2003 bin ich wieder hauptsächlich in OÖ tätig und habe in Mauerkirchen mein Büro in dem ich auch ein Computergeschäft betreibe und Kunden in IT-Fragen und -Problemen berate. Außerdem betreue ich meine Kunden die meine selbstentwickelte ERP-Software mit Auftragsverwaltung, Lagerführung, Zeiterfassung, etc. im Einsatz haben.
Diese Software ist nach wie vor in Delphi programmiert.
Leider hat Delphi auch den Anschluss verloren (vermutlich nicht zuletzt auch durch den Wechsel von Anders Hejlsberg zu Microsoft), deshalb widme ich mich seit einigen Jahren immer wenn ich Zeit finde der .NET Programmierung in C#.

Zusätzlich betreue ich einige Windows Serversysteme (Windows Server, RDS-Server, Exchange Server, SQL-Server usw.) und Netzwerke, u. a. als externer Dienstleister auch die Server- und IT-Landschaft für die Schulen der Stadt Mattighofen.